Dienstag, 21. Januar 2014

[Rezension] Vier Beutel Asche

Titel: Vier Beutel Asche
Autor: Boris Koch
Verlag: Heyne
Format: gebunden
Seiten:380
Preis: 17,99
ISBN: 978-3-453-26834-0
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Inhalt:

Christoph ist gerade 16, als er durch einen Unfall stirbt. Schon bei seiner Beerdigung sind seine Freunde nicht mit dem Ablauf einverstanden, denn Christoph hätte das so nie gewollt. Aber seinen Eltern war das wohl egal. Die Freunde beschließen also, die Asche im Meer zu verteilen, so wie er das gewollt hätte. Eine abenteuerliche Reise von vier Freunden auf zwei Rollern durch Deutschland und Frankreich kann beginnen.

Meine Meinung:

Auch dieses Buch bekam ich vom Heyne Verlag ( Random House) zur Verfügung gestellt. Das Cover zeigt ein verschwommenes Bild, das Person(en) auf einem Roller zeigt. Das einzige was mir dazu eingefallen war ist, dass diese Personen recht schnell fahren. Der Unfall des gemeinsamen Freundes Christoph schweißt die vier Freunde so zusammen, dass sie beschließen, seine Asche an den Ort zu bringen, an dem auch Christoph hätte beerdigt werden wollen. Dieses Buch zeigt so deutlich, wie ein Schicksalsschlag Menschen zusammen führen kann, wie ich es noch nicht in einem Buch gefunden habe. Jeder der vier muss auf dieser Reise seine Trauer auf eigene Weise irgendwie verarbeiten und sich gleichzeitig auf die Probleme und Schwierigkeiten konzentrieren, die dieser Roadtrip mit sich bringt. Wie man beispielsweise Sprit und Essen bekommt, wenn man bei der Abreise nicht daran gedacht hat, wie und wo man schlafen soll und warum es den anderen Personen so wichtig war, diese Fahrt mitzumachen. Dieses Buch ist ein Liebesgeständnis an Freundschaft und Liebe.

Mein Fazit: Ein liebenswertes Buch, in dem mir immer wieder gezeigt wurde, was Freunde alles für einander auf sich nehmen. Absolut lesenswert.

4 von 5 Bienchen


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