Titel: Someday, Someday
Autor: Emma Scott
Verlag: Lyx
Format: ebook
Seiten: 480
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-7363-1586-0
Werbung Rezensionsexemplar!
Klappentext:
Meine Meinung:
Max ist Krankenpfleger und geht ganz und gar in seinem Job
auf. Sogar so sehr, dass er völlig erschöpft ist und sich gar keine wirkliche
Pause gönnt. Als er dann zu einem neuen Pflegeauftrag berufen wird, trifft er
auf Silas, den er bereits von seiner Suchtgruppe kennt.
Zu Beginn muss ich sagen, dass ich bei der Autorin den
Klappentext gar nicht mehr lese, da ich von ihren Büchern begeistert war. So
habe ich auch dieses Buch blind angefangen, was mich ehrlich gesagt enttäuscht hat,
dass Max die Hauptperson ist. Aber ich wurde sehr schnell eines Besseren
belehrt.
Max muss man einfach mögen. Trotz seiner schlimmen
Vergangenheit hat er die Freude in seinem Leben wieder gefunden und geht in
seinem Job voll und ganz auf. Ich mochte es sehr, dass man bei ihm seine
Leidenschaft, Menschen zu helfen, in jeder Zeile spüren konnte. Nicht nur im
Krankenhaus bzw. in der Pflege merkt man das, sondern auch in seiner
Suchtgruppe. Max hat immer ein offenes Ohr und steht mit Rat und Tat zur Seite.
Sein Charakter ist einfach zu perfekt, um wahr zu sein.
Silas hat seine Vergangenheit nie hinter sich lassen können, allein schon da er in die Fußstapfen seines Vaters treten muss, der in mit Argusaugen dabei beobachtet. Bei ihm mochte ich sehr, dass er die Augen vor Problemen nicht verschließt, sondern versucht, den Problemen auf den Grund zu gehen und eine Lösung zu finden. Besonders großartig fand ich seine Beziehung zu seinem Bruder, denn hier hat man sein wirkliches Ich kennen gelernt. Sanft, liebevoll und einfach zauberhaft.
Dass Max und Silas Gefühle füreinander entwickeln, war ja
eigentlich klar. Auch, dass es nicht so einfach gehen kann, war offensichtlich.
Mehr kann ich dazu gar nicht sagen, es ist kompliziert, es ist neu und es
zwingt Silas, die eigenen Grenzen zu überwinden.
Sprachlich ist das Buch großartig. Wie auch alle anderen Romane der Autorin. Bei diesem Buch hatte ich allerdings so meine Schwierigkeiten. Ich empfand so, als wären hier viel zu viele Probleme in ein Buch gequetscht worden. Outing, Sucht, Vaterprobleme, Prostitution, familiäre Auseinandersetzungen, … ich könnte noch weiter aufzählen. Ich hätte mir so gewünscht, dass nicht auf jeder Seite etwas Neues wartet, das man aus der Welt schaffen muss. Etwas weniger Probleme und mehr Gefühle hätten mir viel besser gefallen.
Fazit: Ein Buch vollgepackt mit Schwierigkeiten, die die Protagonisten auf die Probe stellen. Weniger wäre mehr gewesen.
3 von 5 Bienchen
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