Fünf Freunde, die nach ihrem Abschluss zusammen Europa unsicher machen wollen, bevor sie in alle Richtungen verstreut werden. Sie reisen in verschiedene Städte und müssen sich immer wieder ihren Gefühlen stellen. Unterwegs entdecken sie neue Seiten, sind mit Geheimnissen konfrontiert und werden sich ihrer zerbrechlichen Freundschaft bewusst.
Aubrey ist eine perfekte Planerin, die ihren Zeitplan sehr ungern umwirft. Rae hat dagegen andere Probleme. Sie zieht um nach Australien, ist sich aber gar nicht sicher, ob diese Entscheidung wirklich richtig war. Gabe und Jonah sind gute oder sogar beste Freunde, von denen man eigentlich nicht viel in diesem Buch erfährt. Clara taucht fast nur in den Szenen mit Rae auf und von ihr erfährt man leider auch viel zu wenig.
So richtig warm geworden bin ich nicht mit dem Buch. Gleich zu Beginn wird erwähnt, woher die einzelnen Charaktere ursprünglich stammen. Aber eigentlich ist das nicht wirklich relevant für die Geschichte. Bei diesem Buch hatte ich mich riesig auf einen Road Trip quer durch Europa gefreut. Aber genau dieser Teil ist ziemlich untergegangen. Ja, man liest in welchen Städten die fünf Freunde Halt machen, aber viel mehr auch nicht. Man lernt viele Hotels, Hostels und Zugabteile kennen. Aber die wirklichen Städte, wie Paris, Prag oder auch Florenz, bleiben auf der Strecke. Teilweise hatte ich das Gefühl, das die Autoren kaum auf die verschiedenen Orte eingegangen ist. So gerne hätte ich mich in den Straßen von Paris oder in den Grachten von Amsterdam verloren. Meiner Meinung nach hätte das Buch auch sehr gut an einer Stelle spielen können, ohne dass es viel an der Geschichte etwas geändert hätte.
Sprachlich war das Buch toll. Ich bin über die Seiten geflogen, da ich immer wissen wollte, wie es mit den fünf Freunden weitergeht. Das Buch wird aus Aubreys und Raes Sicht geschrieben und gibt so einen besseren Einblick in beide Welten. So gerne hätte ich noch davon mehr gelesen, was zwischen den Freunden steht und was sie verbindet. Ich hätte es schöner gefunden, wenn sich die Autorin mehr auf die Personen und nicht nur darauf konzentriert hätte, wie die Freunde von einem Ort zum nächsten kommen.
Fazit: Eine sehr schöne Geschichte für zwischendurch, bei der das Potential nicht ganz ausgeschöpft wurde.
3 von 5 Bienchen
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