Freitag, 23. März 2018

[Rezension] Harter Fall weiche Landung

Titel: Harter Fall weiche Landung
Autor: Sarina Bowen
Verlag: Rennie Road Books
Format: ebook
Seiten: 272
Preis: 3,99€





Klappentext:

Sie ist die Frau, an die er sich nicht erinnert. Er ist der Mann, den sie nicht vergessen kann. Bad Boy Hank „Teufelskerl“ Lazarus hatte alles: eine wunderschöne Freundin, eine Karriere als Freestyle Snowboarder und einen Platz im US Olympiateam. Doch vor neun Monaten wachte er nach einem schlimmen Unfall in der Halfpipe in einem Krankenhaus auf, unfähig seine Beine zu bewegen. Jetzt ist er wieder dort gelandet, ein weiteres Mal gegen seinen Willen. Denn obwohl seine Familie ihn dazu drängt, eine neue, innovative Behandlung zu versuchen, therapiert sich Hank lieber selbst – mit Unmengen Tequila.
 Ärztin Dr. Callie Anders hat den Mut, das Herz eines Patienten mit einem tausend Volt Stromstoß neu zu starten, aber bei ihrem eigenen Herzen ist sie nicht so tapfer. Dem neuen Klinikpatienten verrät sie nicht, dass sich die beiden bereits vor seinem Unfall getroffen haben, eine Begegnung, an die er sich nicht mehr erinnert. Selbst als sich zwischen ihnen eine Freundschaft entwickelt, gesteht sie sich nicht ein, dass sie es bereut seine Einladung zum Abendessen ausgeschlagen zu haben oder dass ihr Herz jedes Mal höher schlägt, wenn diese tätowierten Schultern durch den Eingang des Therapiezentrums rollen. (Quelle: amazon)



Meine Meinung:

Das Cover passt perfekt zu dem ersten Band dieser Reihe. Ich bin immer noch kein Fan von realen Personen darauf, aber es kommt ja auf den Inhalt an.

(Da der Klappentext schon sehr viel verrät, sage ich nicht mehr viel zum Inhalt.)
Callie findet Hank sehr anziehend und das beruht auf Gegenseitigkeit. Nur ist eine Arzt-Patienten-Beziehung tabu. Und genau in diesem Schlamassel befindet sich Callie.
Als Leser sind einem die Gefühle von Callie klar, da sie diese eigentlich nicht verbirgt. Allerdings nimmt man teil an ihrem inneren Kampf, denn diese Beziehung ist vom Krankenhaus verboten.
Das Zusammenspiel von Hank und Callie fand ich großartig zu lesen. Jeder hat eine so starke Persönlichkeit und möchte nie klein bei geben. Nur bewegen sie sich immer wieder auf sehr dünnem Eis. Hank ist dieses Verbot ziemlich egal und konfrontiert Callie immer wieder, die aber ständig ihre Meinung ändert.
Das war auch irgendwann das Problem an diesem Buch. Manchmal dachte ich, dass das Buch auch einige Seiten weniger hätte haben können, denn so viel von Callies Gefühlswelt hatte sich wiederholt. Es war ein dauerndes Hin und Her, was mir dann zu viel wurde. Lieber hätte ich gelesen, dass sie nicht so oft in ihrer Meinung wechselt.
Die Nebengeschichten um Callie und ihre Freundin Willow (aus dem ersten Band) und Hank mit seinen neuen und alten Freunden fand ich richtig schön. Davon hätte ich gerne noch mehr gelesen. Auch wie Hank mit seiner neuen Lebenssituation zurecht kommt und wie es in ihm aussieht hatte mir ein wenig gefehlt.

Sprachlich fand ich das Buch toll. Wie bei den anderen Büchern der Autorin bin ich nach den ersten Seiten komplett in der Geschichte gefangen und möchte immer weiter lesen. Auch die wechselnden Perspektiven bieten wieder viel Abwechslung, da man in beide Leben eintauchen kann.

Fazit: Ein Buch, das bei einem Unfall beginnt und den Start in ein neues Leben erzählt.



4 von 5 Bienchen
 

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