Sonntag, 23. April 2017

[Rezension] Morgen lieb ich dich für immer

Titel: Morgen lieb ich dich für immer
Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: cbt
Format: Paperback
Seiten: 554
Preis: 12,99€
ISBN: 978-3-570-31141-7
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Klappentext: 
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …
(Quelle: randomhouse)

Meine Meinung: 
vielen Dank an cbt!

Das Cover finde ich sehr hübsch. Auch wenn Gesichter abgebildet sind, stören mich diese nicht so sehr. Der Titel, der darüber gedruckt wurde und der weiße Rahmen machen das Cover richtig schön. 

Mallory und Rider kennen sich schon ihr ganzes Leben. Zusammen haben sie eine nicht wirklich angenehme Kindheit bei Pflegeeltern erlebt, was für beide ziemlich traumatisieren war. Während Rider Stärke zeigt, hat sich Mallory sehr verschlossen und spricht so gut wie gar nicht mehr. 
Mallorys Kontakt zu anderen beschränkt sich eigentlich nur auf ihre beste Freundin Ainsley, mit der sie auch am liebsten nur per Chat kommuniziert und ihre neuen Pflegeeltern. Aber alles ändert sich, als sie auf die Highschool wechselt und keine Hausunterricht mehr bekommt. 
Dort trifft sie nach vielen Jahren wieder auf Rider. Pötzlich hat sie nicht nur mit ihrer Schüchternheit sondern auch mit ihren Gefühlen zu kämpfen. 

Dieser Teil war richtig gut beschrieben. Als Leser merkt man, wie sich Mallory weiterentwickelt und durch Rider immer mutiger und stärker wird. Genauso wie sie habe ich mich jedes Mal gefreut, wenn sie die Mittagspause mit ihren neuen Bekannten überstanden hat und vielleicht sogar mit ihnen reden konnte. 
Rider lernt man eher weniger kennen. Man erfährt immer wieder von der gemeinsamen Vergangenheit, aber wirklich Neues gibt es da kaum. Sehr schade, denn Rider hätte mit seiner Geschichte alles abrunden können. Da wird man doch sehr im Dunkeln gelassen. 
Was ich auch vermisst habe, war noch mehr von Ainsley zu lesen. Man erfährt, wer sie ist und mit welchem Schicksal sie zu kämpfen hat. Aber dann ist auf einmal kaum noch etwas von ihr zu hören. 
Die letzten 100 Seiten hätte ich mir auch etwas anders vorgestellt. Es passiert so viel, was ich an sich nicht unbedingt gebraucht hätte. Hier macht Mallory eine enorme Entwicklung, die sie das Buch über nicht gemacht hatte. Das war mir dann einfach etwas zu viel. 

Sprachlich ist das Buch sehr schön. Ich wurde direkt auf der ersten Seite in die Geschichte gezogen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Wenn der Schluss nicht so geballt gewesen wäre, hätte mich das Buch noch besser gefallen. 

Fazit: Trauma in der Vergangenheit und Gefühle und Stärke im Jetzt. 

4 von 5 Bienchen


Kommentare:

  1. Huhu :)

    Tolle Rezi! Ich fand das Buch auch echt schön und kann deine Meinung nur unterstreichen.

    Liebe Grüße
    Jenni von Once upon a story

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  2. Hey =),

    JLA ist ja wirklich schon zu Hauf in meinem Bücherregal vertreten, aber hier bin ich noch etwas skeptisch. Ich denke ich überleg nochmal =)

    LG
    Anja

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