Freitag, 12. August 2016

[Rezension] Schüsse, die von Herzen kommen

Titel: Schüsse, die von Herzen kommen
Autor: Janet Evanovich
Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seiten: 288
Preis: 8,99€
ISBN: 978-3-442-48104-0
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Klappentext: 
Nick Fox ist ein Gauner auf der Flucht und Kate O’Hare die FBI-Agentin, die ihm auf den Fersen ist – so die offizielle Version. In Wahrheit arbeiten die beiden zusammen, um Verbrecher festzunageln, denen mit herkömmlichen Methoden nicht beizukommen ist. Verbrecher wie Evan Trace. Der skrupellose Casino-Magnat nutzt seine Spielbank zur Geldwäsche. Unter seinen Kunden: Drogendealer, Diktatoren und Terroristen. Undercover schleusen sich Kate und Nick als schwerreiches Spielerpärchen ein und riskieren, um Trace das Handwerk zu legen, nicht nur Millionen von Dollar, sondern auch ihr Leben ... (Quelle: randomhouse

Meine Meinung: 
vielen, vielen Dank an Goldmann!! 

Das Cover ist super. Passt genau zu den drei vorherigen Teilen, diesmal in tollem blau.

Natürlich wird auch in diesem Buch nicht lange um den heißen brei geredet. Nick Fox und Kate O’Hare machen sich auf zu einem neuem Fall. Diesmal geht es um Casinos, Glücksspiele und Geldwäsche. Was mit einem genialen Plan beginnt, großartigen Helfern und dreisten Tricks begann endete eher in Alternativen und Improvisationen.
Auch in diesem Buch geht es zwischen Kate und Nick heiß her, allein schon, wenn er ihr die Outfits für so manchen Schwindel auswählt.
Interessant waren auch die Gespräche, die Kate mit ihrer Schwester führt. Denn endlich wissen wir, welche Gefühle sie für Nick hat.
Spannend war das Buch auf jeden Fall bis zur letzten Seite. Als Leser begleiten wir Nick und Kate durch die Casinos und spielen mit ihnen Baccara. (Jetzt weiß ich auch endlich, wie man das spielt)
Jake, Kates Vater, und einer seiner Freunde darf auch nicht fehlen. Er bringt nochmal eine Extraportion Spaß und Aufregung mit.
Was mir zum ersten Mal bei einem Evanovich-Buch nicht gefallen hat war, dass ich irgendwann nicht mehr mitgekommen bin. Dieser Fall nimmt so viele Wendungen und Notlösungen, dass ich nicht mehr ganz durchgeblickt habe. Zusätzlich gab es recht viele Personen und vor allem Rollen, die nur mit dem Nachnamen genannt wurde, dass ich mir manchmal nicht mehr sicher war, wer zu wem gehört.

Sprachlich kann man nicht meckern. Es leicht zu lesen, nur ein etwas zu komplizierter Fall. Irgendwann war mir nicht mehr klar, welches Ziel bei welchem Plan verfolgt wird. Aber der Schluss brachte Spannung und Vorfreude auf den nächsten Band!

Fazit: Ein Band, den man gelesen haben muss. Aber weniger wäre hier definitiv mehr gewesen.

3 von 5 Bienchen

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