Mittwoch, 6. April 2016

[Rezension] Die Liebe, das Glück und ein Todesfall

Titel: Die Liebe, das Glück und ein Todesfall
Autor: Kerry Fisher
Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seiten: 416
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-442-48213-9
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Klappentext:
Maia stellt keine hohen Ansprüche ans Leben, aber etwas mehr als eine Sozialwohnung und ein Couchpotato-Mann wäre schön. Mit diversen Putzstellen versucht sie, ihre kleine Familie über Wasser zu halten – umso tiefer sitzt der Schock, als sie erfährt, dass ihre Lieblingskundin, eine nette Professorin, verstorben ist. Doch dann die Überraschung: Maia wurde im Testament bedacht, vielmehr: Maias Kinder. Aus dem Nachlass soll das Geld für eine teure Privatschule bestritten werden. Und plötzlich finden sich Maia und ihre Kinder in einer Welt wieder, in der ein Leben ohne Bio-Obst und Geigenunterricht undenkbar ist – und in der ein hinreißender Lehrer Maias Herz höher schlagen lässt ... (Quelle: www.randomhouse.de)


Meine Meinung: 

Vielen Dank an Goldmann für dieses Buch. 

Das Cover sieht so schön aus. Die unterschiedlichen Schriften, die gezeichneten Bilder und vor allem die wenige Farbe. Nur ein paar Akzente, die die ein oder andere Zeichnung hervorheben. 



Dass Maia es in ihrem Leben nicht leicht hat, merkt man bereits ab der ersten Seite. Als sie plötzlich Geld erbt, scheint sich dies zu ändern. Allerdings soll das Erbe für ihre beiden Kindern und deren Bildung zukommen. Wie Maia diese Nachrichten ihrem Mann Colin verkündet, zeigte schon, wie er sich im kompletten Buch über verhält: furchtbar.

Seine aggressive, ignorante und unverschämte Art war teilweise wirklich zum Fremdschämen.

Auch in der neuen Schule der Kinder hat es Maia nicht so einfach. Aber durch eine neue Freundin wird ihr in einigen Situationen (auch privat) geholfen.

Meiner Meinung nach waren viele Szenen etwas zu ausschweifend und lang beschrieben, sodass ich manchmal auf die ein oder andere Zeile verzichtet hätte.

Colin brachte so viel Negatives in die Story, dass auch die Liebesgeschichte mit dem Lehrer nur ein wenig mehr Pep und Spaß brachte, z. B. wie die beiden bei einem Elternabend „kommunizierten“ und wie er für Maia da war.



Sprachlich konnte mich das Buch nur teilweise überzeugen. Colins „Ghettosprache“ hat den Lesefluss etwas gehemmt und holprig werden lassen. Ansonsten fand ich das Buch sehr schön zu lesen und flüssig zu lesen.



Fazit: Eine Mutter, die sich ein besseres Leben für ihre Kinder wünscht und ein Vater, der viele Klischees durch sein „Ghettoverhalten“ erfüllt.

 

3 von 5 Bienchen


1 Kommentar:

  1. Hi!
    Oh ich bin gespannt. Ich lese das Buch bei einem Lesekreis mit.
    Lg Sonja

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